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Prophylaxe

Was versteht man unter Prophylaxe?

Prophylaxe ist die Vorbeugung und Verhütung von Zahn- und Zahnbetterkrankungen (Karies und Parodontose). Deshalb hat die moderne Zahnmedizin die professionelle Zahnreinigung entwickelt, abgekürzt PZR. Sie beseitigt gründlich die harten und weichen Beläge, sowie Bakterien.


Wie oft sollte man eine Prophylaxe durchführen lassen?

Es ist sinnvoll, die Prophylaxe in regelmäßigen Abständen beim Zahnarzt durchführen zu lassen, damit eine langfristige Erhaltung Ihrer natürlichen Zähne gewährtleistet ist. Die Kosten für eine PZR richtet sich nach dem Aufwand. Einige gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich an den Kosten.

Wie läuft eine professionelle Zahnreinigung ab?

Zuerst wird des Gebiss auf Plaquemenge und Blutungsneigung untersucht. Mit modernen Ultraschallgeräten wird Zahnstein entfernt. Hartnäckige Verfärbungen (Kaffee,Tee,Nikotin…) werden gründlich entfernt. Alle Zahnflächen- und zwischenräumen werden poliert. Am Ende wird ein Fluorlack auf die Zahnflächen aufgetragen. Zum Abschluss erhalten Sie wertvolle Tipps zur Optimierung ihrer häuslichen Mundhygiene.

Prophylaxe bei Risikopatienten und Schwangeren

Schwangerschaftsprophylaxe

Während der Schwangerschaft können Sie bereits den Grundstein für die Mundgesundheit Ihres Kindes legen.
Dies kann in unserer Praxis erreicht werden durch:

  • gezielte antimikrobielle Maßnahmen nach Bestimmungen des Kariesrisikos
  • professionelle Zahnreinigung
  • Ernährungslenkung

Risikopatienten

Spezielle Aufmerksamkeit gilt in unserer Praxis den Risikopatienten, wie Patienten mit:

  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Rheuma
  • Tumorerkrankungen
  • künstlichen Gelenken

Bei all den Betroffenen ist es sehr wichtig das Parodontitisrisiko durch gezielte prophylaktische Maßnahmen so gering wie möglich zu halten.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann sprechen Sie uns gerne an.

Individualprophylaxe

Die gesetzliche Krankenkasse sehen für Kinder im Alter zwischen sechs und siebzehn Jahren Leistungen der zahnmedizinischen Individualprophylaxe (IP) vor. Das sind die sogenannten IP-Leistungen.

Sie unterstützen die Bemühungen der Eltern zu Hause und gehen auf individuelle Besonderheiten der Mundhygiene der Kinder ein.
Aufgrund der frühkindlichen Gesundheitsaufklärung bereits im Kindergartenalter, ist im Laufe der letzten Jahre vielen Eltern zunehmend bewusst geworden, dass der Pflege der Zähne ihres Kindes bereits ab dem ersten Milchzahn eine entscheidende Rolle zukommt. Lernen die Kinder bereits von Anfang an, dass das Zähneputzen zur täglichen Routine gehört, profitieren hiervon nicht nur die Milchzähne, sondern lebenslänglich der Gesundheitszustand der bleibenden Zähne.

Welche IP-Leistungen gibt es?

IP1: Erstellung des sogenannten Mundhygienestatus:
Zahnbeläge werden mittels Färbeflüssigkeit für die Kinder sichtbar gemacht und zeigen auf, an welchen Stellen des Gebisses, sich Plaque befindet. Somit können wertvolle Hilfestellungen im Umgang mit der Zahnbürste gegeben werden. Das Ziel der IP1-Leistungen ist es, Eltern und Kind den Zustand der Mundgesundheit zu veranschaulichen und dadurch dauerhafte Verhaltensänderungen zu bewirken.

IP2:  Beratung und Aufklärung des Kindes und ggf. der Eltern
Diese Leistung dient der Beratung und Aufklärung des Kindes und ggf. seiner Eltern über die den individuellen Stand der Mundgesundheit, aber auch über deren Krankheitsursachen und Vermeidung.

Wie z.B. Karies (Zahnfäule, bakterielle Zerstörung der Zahnsubstanz)
  Gingivitis (Zahnfleischentzündung)
 
Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates)

IP4: Lokale Fluoridierung der Zähne
Die regelmäßige Fluoridierung dient der Zahnschmelzhärtung mit Lack oder Gel. Sie wirkt als Depot und gibt bei Säureeinwirkung Fluorid an die Zahnoberfläche ab und verringert somit deren Säurelöslichkeit und eine Erweichung durch Herauslösen von Mineralteilen im Zahn.

IP5: Fissurenversiegelung
Die Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren der bleibenden Molaren (=hintersten Backenzähne, Zähne 6+7) wird mit Kunststoff aufgefüllt. Der erste Zahn, der davon betroffen ist, ist der sogenannte Sechs-Jahr-Molar. Manchmal empfehlen wir auch die Versiegelung der kleinen vorderen Backenzähne bzw. der Schneidezähne. Dies hängt jedoch von der Beschaffenheit der Fissuren ab. In diesen Fällen muss die Leistung je nach Zahn bezahlt werden.

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